Zur Person

Dr. Christine Laschkolnig

Geboren wurde ich im Jahr 1948 in Völkermarkt - Kärnten.

Als Kind wusste ich schon, irgendwo wartet eine "Aufgabe" auf mich, die es mir erlaubt, alle meine Fähigkeiten und Talente zu leben. 35 Jahre dauerte es bis ich die Homöopathie als meine Heimat gefunden hatte. Der Weg war ein manchmal schwieriger und verschlungener.

Nach der Grundschule schloss ich die Handelsschule in Klagenfurt ab. Nach wenigen Monaten im Büro wusste ich, dass ich dort meine Aufgabe nicht finden würde. Ein Studium schien mir auf meinem beruflichen Weg unerlässlich und so besuchte ich die Abendschule in Berlin, wo ich sieben schöne Jahre verbrachte. Nach dem Abitur begann ich mit 29 Jahren mein Medizinstudium in Wien.

Die Alternativ-Medizin war von Anfang an mein Ziel. Eigene leidvolle körperliche Erfahrungen hatten mir damals schon die Grenzen der Schulmedizin aufgezeigt.

Kurz vor dem Ende des Studiums lernte ich meinen ersten Lehrer Mathias Dorsci kennen und verbrachte in seiner damaligen homöopathischen Ambulanz im Krankenhaus Lainz insgesamt vier Lehrjahre.

Ich war tief berührt und beeindruckt von seiner Sichtweise, Krankheit als Ausdruck innerer Konflikte zu sehen. Jeder Patient war für ihn ein Individuum, das einer ganzheitlichen Betrachtung bedurfte. Seine Frage "Was ist das für ein Mensch?" begleitet mich heute noch.

Meine anschließende 3 1/2 jährige praktische schulmedizinische Ausbildung war für mich eine schwierige Zeit. Es fiel mir schwer, Krankheit als alleinige Organstörung zu betrachten.

Seit 1991 arbeite ich in freier Praxis. Getrieben vom Bedürfnis, meine homöopathischen Kenntnisse ständig zu vertiefen und zu erweitern, reiste ich nach Bombay zu Rajan Shankaran, nach Amerika zu Paul Herscu, Roger Morrison und Nancy Herrick und erhielt viele wertvolle Anregungen.

In München begegnete ich neben Sheilagh Creasy auch Jeremy Sherr, der mich inspirierte, an seiner Dynamis School in London den 2jährigen Lehrgang für Fortgeschrittene zu besuchen. Seine profunden Einblicke in die Grundlagen der Homöopathie und seine sorgfältig durchgeführten Arzneimittelprüfungen prägten mich nachhaltig.

Therapeutisch habe ich bei Eli Jaxon-Bear viel über Trance- und Hypnosemethoden gelernt.

Parallel zu meinen homöopathischen Ausbildungen hatte ich eindrucksvolle Begegnungen mit Schamanen und spirituellen Meistern, die mich bis zum heutigen Tage inspirieren.

Der Besuch der Meisterklasse an der Grafischen Lehr- und Versuchsanstalt in Wien brachte meine verborgenen Zeichen- und Maltalente an die Oberfläche. An den Bildern kann ich meine innere Entwicklung deutlich nachvollziehen.

Die intensive Konfrontation mit meinen inneren Prozessen lässt mich mein hilfesuchendes Gegenüber auf einer tiefen Ebene wahrnehmen. Das Erkennen der körperlichen und seelischen Probleme erlaubt mir für jeden Patienten eine individuelle Arznei zu finden.

Jede Patientin und jeder Patient ist für mich ein Erlebnis - ich freue mich auf die Begegnung und lerne täglich etwas Neues.