Autoritäre Strukturen
Impfungen werden von der Schulmedizin "dringend empfohlen". Wird diesen Empfehlungen nicht gefolgt, werden die schrecklichsten Dinge - Krankheit, Leiden und früher Tod - an die Wand gemalt. Fragen nach der Sinnhaftigkeit und möglichen Schäden werden mit der Autorität der "Wissenden" im Keim erstickt.
Wie in der Gegenüberstellung ersichtlich, herrschen in der Schulmedizin ähnlich autoritäre Strukturen wie sie aus der Kirche bekannt sind. Die Verbreitung von Angst und Panik sind ein Instrument hierarchischer Systeme.
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Kirche
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Schulmedizin
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"Du kannst nicht selbstständig mit Gott sprechen, nur über die Vermittlung eines Priesters ist es möglich, das Göttliche zu erfahren."
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"Du kannst nicht Bescheid wissen über den eigenen Körper, nur durch Vermittlung eines Arztes ist es möglich, den eigenen Körper wahrzunehmen."
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Richard Rohr und Andreas Ebert - "Das Enneagramm"
"Die Bibel ermutigt bereits im Ersten ("Alten") Testament, aber vor allem in der Botschaft von Jesu von Nazareth unablässig dazu, die Furcht zu überwinden: 'Fürchtet euch nicht!' Dennoch haben wir nicht erkannt, wie geradezu dämonisch die Furcht sein kann. Obwohl uns die Bibel ständig auffordert, uns gegen die Stimme der Furcht zu entscheiden, leugnen wir sie oder geben ihr andere Namen wir Diplomatie, Klugheit oder Vernunft.
Vor allem Menschen in Machtpositionen, die andere mit Mitteln der Furcht kontrollieren wollen, werden immer wieder neue Tarnnamen für sie finden: 'Loyalität' zum Beispiel oder 'Gehorsam'. Vielen von uns wurde schon in der Kindheit die 'Tugend' des Gehorsams eingebläut; In Wirklichkeit ging es darum, dass wir vor unseren Eltern, Lehrern, Vorgesetzten, Pfarrern oder sonstigen Machthabern kuschen sollten. Die Furcht wurde mit der Tugend des Gehorsams oder sogar mit einem religiösen Gelübde bemäntelt, während das was ablief, mit echtem Gehorsam nichts zu tun hatte. Echter Gehorsam erwächst aus der Freiheit zu hören, eine Gewissensentscheidung zu treffen und gegebenenfalls 'Nein!' zu sagen. Falscher Gehorsam ist die faule Frucht der Angst."
Die Sehnsucht der Menschen in eine höhere Weisheit eingebettet zu sein, wurde über Jahrhunderte von den herrschenden Glaubensgemeinschaften als Motor für eigenes Machtstreben missbraucht. Die Schreckensbotschaften von der ewigen Verdammnis und dem Sündenfall werden in einer Zeit der Informationsfülle als bewusste Angst- und Panikmache erkannt. Das Bild vom Menschen als hilflosem und unwürdigem Sünder hat in der westlich orientierten Gesellschaft keinen Platz mehr. Zu bizarr erscheinen die alten Wertvorstellungen von Schuld und Sühne.
Das Bedürfnis nach Wissen hat das Bedürfnis nach Glauben abgelöst. Die religiösen Dogmen werden durch "objektive wissenschaftliche" Wahrheiten und Gewissheiten ersetzt, an denen nur unter Androhung von Krankheit und Leiden zu rütteln ist.
Den medienwirksamen Vertretern der Medizin wird ein "papstähnlichen" Status zuerkannt . Umgeben mit der Aura der neuesten Wissenschaft, erhärtet durch sogenannte "Doppelblindstudien" erscheinen sie unantastbar und unangreifbar.
Wie die Kirche früher die weisen Frauen und die Naturheiler verbannt und verbrannt hat, wird heute von der Schulmedizin das Heilungsmonopol beansprucht und unter dem Einfluss einer männlich orientierten Wissenschaft dem Einzelnen jegliche Einsicht und innere Weisheit abgesprochen.
Nach dem Motto "teile und herrsche" werden die Organfunktionen auf diverse Fachdisziplinen aufgeteilt. Ein praktisches System - jeder sieht den Körper nur von seiner Fachrichtung. Der Hautfacharzt, der das Ekzem mit einer Cortisonsalbe unterdrückt, kommt nicht in die Verlegenheit sich mit den Folgen seines Tuns zu konfrontieren. Das durch seine Behandlung möglicherweise ausgelöste Asthma gehört zum Lungenfacharzt.
Der Einzelne verliert völlig den Überblick und ist gerne geneigt, den "dringenden Empfehlungen" zum Schutz der Gesundheit Folge zu leisten.
Das Auflehnen gegen diese Form von Bevormundung und Entmündigung erfordert eine gehörige Portion Zivilcourage. Der Protest wird durch die Angst vor den angedrohten Folgen oft schon im Keim erstickt.
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