Die ausrottbare Krankheit
Krankheit und Gesundheit sind wie die zwei Seiten einer Medaille. Krankheit ist eine Ausdrucksform des Körpers. Psychische Probleme können sich oft nur über körperliche Symptome äußern. Die Idee, Krankheit auszurotten, ist nicht unähnlich der Idee, die Menschheit auszurotten.
Kinderkrankheiten sind die einzige Möglichkeit für Kinder, sich loszulösen sowohl von körperlichen als auch psychischen Mustern, mit denen sie hier in diese Welt geboren wurden. Je mehr sie an Belastung von ihren Eltern, Großeltern und Ahnen mitbringen, umso wichtiger ist es, sich daraus lösen zu können.
Masern zum Beispiel waren früher eine harmlose Kinderkrankheit. In meiner Jugend war es selbstverständlich, dass fast alle Kinder im Vorschulalter die Masern hatten. Es wurde darauf geachtet, dass bei Schuleintritt die Krankheit durchlebt war. Bekannt war, dass Komplikationen erst auftreten, wenn Kinderkrankheiten erst im Erwachsenenalter durchlebt werden.
Eine Kinderkrankheit wirkt wie ein Ventil und ist imstande, sowohl körperliche als auch psychisch vererbte Muster aufzulösen. Ein sichtbarer Reifungsprozess ist je nach Intensität zu beobachten. Auf körperlicher Ebene kommt es zur Ausbildung einer natürlichen Immunität, die nicht nur lebenslang anhält sondern auch über die Muttermilch an die Kinder weitergegeben wird. Die Immunität besteht nicht nur gegen eine Wiedererkrankung von Masern, sondern auch gegen andere Infektionskrankheiten.
Homöopathische Behandlung
Die homöopathische Behandlung akuter Erkrankungen erfolgt mit individuell passenden Arzneien. Die Krankheit wird nicht unterdrückt, der Körper wird von der homöopathischen Arznei in seinem Selbstheilungsprozess unterstützt.
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